urft-53Das Jugendwaldheim liegt in der südwestlichen Ecke Nordrhein-Westfalens in der schönen Eifel und ist das einzige Nationalpark-Jugendwaldheim in NRW.

 

 

 

1. Tag
urft-01Um 8.30 Uhr trafen wir uns an der Schule, fuhren pünktlich los und kamen gegen 11.00 Uhr in Urft an. Wir gingen in unsere Zimmer, sie hatten lustige Namen wie ‚Hundehütte‘ oder ‚Eichhörnchenkobel‘. Dort bezogen wir die Betten, packten unser Gepäck aus und gingen danach zum Mittagessen. Es gab Spaghetti Bolognese.

Am Nachmittag haben wir Herrn Senkel, den Chef kennengelernt, wir sind rausgegangen und haben eine Schneeballschlacht gemacht. Anschließend stand eine kleine Wanderung auf dem Programm und damit ging das Jammern los, da es ziemlich kalt war. Einige, die keine Angst hatten, zu erfrieren, entdeckten ganz lange Eiszapfen, die an einem Scheunendach herunterhingen. Danach durften wir uns im Waldheim ausruhen. Es war sehr gemütlich in unseren Zimmern.

2. Tag
urft-41Heute gingen wir Schlitten fahren. Einige sind zum ersten Mal Schlitten gefahren, das war aufregend. Danach sind wir mit dem Förster Thomas in den Wald gegangen und haben aus Ästen Hütten gebaut und sie mit Schnee verputzt.
Zum Mittagessen gab es heute Hamburger mit Pommes Frites.
Abends haben wir eine kleine Nachtwanderung nach Urft gemacht. Der Ort ist sehr klein, shoppen gehen kann man dort nicht. Eine Gruppe hat sich trotzdem verlaufen, hat die andere Gruppe aber wiedergefunden. Danach waren wir ziemlich müde und schliefen dann früher ein als die Nacht davor.

3. Tag:
urft-04Vormittags haben wir uns im Stuhlkreis versammelt. Herr Senkel hat uns erklärt, was ein Nationalpark ist und wir haben die Regeln, die dort gelten pantomimisch dargestellt. Die anderen Schüler mussten sie raten. So muss man z.B. dort seinen Hund anleinen, muss auf den Wegen bleiben und darf nicht rauchen. Man sollte im Wald auch immer darauf aufpassen, dass man keine Essensreste auf den Boden schmeißt, denn dann fressen die Tiere das und es bekommt ihnen nicht. Herr Senkel erzählte uns noch etwas über verschiedene Tiere wie die Wildkatze und über einen Nadelbaum, der im Winter die Nadeln verliert, die Lärche.

urft-54Dann gingen wir raus in den Wald und bauten selbst einen Mini-Nationalpark. Jeder war ein anderes Tier und baute sich ein Nest oder einen Kobel.
Nachmittags haben wir eine große Wanderung gemacht, sie hat 1,5 Stunden gedauert. Es war sehr kalt aber der Himmel war so blau und die Sonne schien. Auf der Wanderung gingen wir auf einen Berg und hatten einen tollen Ausblick auf ein Kloster.
Wir konnten uns nur leider nicht auf Bänke setzen, weil dort Eis war. Als wir im Waldheim ankamen waren wir kaputt.

4. Tag
urft-64Wir mussten wieder früh aufstehen (7.15 Uhr) und haben uns nach dem Frühstück auf den Weg gemacht.
Mit Elmar und Friederike gingen wir auf ein großes eingezäuntes Grundstück. Friederike hatte 2 Hunde dabei, sie hießen Lou und Greta und sie waren sehr süß.
Auf dem Grundstück stand ein riesiges Zelt, dort haben wir gelernt, wie man ohne Streichhölzer Feuer macht. Wir haben auf unserem Feuer Stockbrot gemacht und Würstchen gegrillt. Es war sehr lecker.
Danach hatten wir Zeit, mit den Hunden zu spielen.
Es war aber minus 15 Grad und sehr kalt.
Abends haben wir mit der anderen Klasse, der 5a, eine Party gemacht. Einige haben auch den Film ,,Die Vorstadtkrokodile“ geguckt. Dann kam auch schon die letzte Nacht.

 

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