Müll sammeln mit der „Krake“

Warum ist es eigentlich so schlimm, wenn Plastikmüll in den Rhein gelangt? Welche Folgen hat es für Tiere im Park, wenn wir Müll achtlos auf den Boden werfen? Warum sollte man auf keinen Fall Luftballons in den Himmel steigen lassen?

Christian Stock vom Kölner Verein Krake e.V. erklärte den Kindern der Jahrgangsstufe 6 am 14. April die Gründe. In der Aula hielt er einen spannenden Vortrag und zeigte Bilder und Kurzvideos, die das Problem erklärten. Plastik gerät über den Rhein in die Nordsee. Im Fluss und im Meer wird es von Vögeln, Fischen und anderen Meerestieren gefressen. Diese können daran sterben. Vögel im Park benutzen Plastikfolie für ihren Nestbau. Regnet es stark, so können die Küken im Nest ertrinken. Luftballonreste werden von Tieren verschluckt, an den Schnüren können sie sich verletzen.

Sichtlich von dem Leid der Tiere beeindruckt, schwärmten die Kinder nach dem Vortrag in den Park aus. Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllbeuteln hielten sie nach Müll Ausschau und wurden fündig. Sie sammelten unzählige Zigarettenstummel, Kronkorken, weggeworfene Verpackungen und Plastikteile. Auch einen Kühlschrank und einen Fahrradrahmen trugen sie zum Auto von Christian Stock.

Zufrieden und stolz darauf, etwas Gutes für die Tiere, aber auch für das Wohlbefinden von Menschen getan zu haben, verabschiedeten die Kinder sich vom Vereinsgründer, der den Müll anschließend zur AWB brachte.

Besuch der Geschichts-AG im NS-Dokumentationszentrum Köln

Verfasst von Andreea P. (10b)

Am 24. März war die Geschichts-AG zusammen mit Herrn Philippek im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus. 1935-1945 befand sich dort die Zentrale der Gestapo (die geheime Staatspolizei).

Dort haben wir viel darüber gelernt, wie Köln in der Zeit des Nationalsozialismus war. Am Anfang haben wir einen Überblick bekommen, wie die Stadt während und nach dem Krieg aussah. Danach sind wir durch verschiedene Räume gegangen, die unterschiedliche Themen hatten, zum Beispiel den Aufstieg der Nationalsozialisten, das Leben der Menschen damals, die Jugend, Religion und auch die Verfolgung von verschiedenen Gruppen wie jüdischen Menschen oder Sinti und Roma.

Besonders eindrucksvoll war das alte Gefängnis im Keller. Wir konnten die Zellen von früher anschauen und die Nachrichten lesen, die Gefangene an die Wände geschrieben haben. Das war sehr bewegend und hat uns nachdenklich gemacht.

Am Ende waren wir noch im Innenhof, wo früher Menschen hingerichtet wurden. Das war ein sehr ernster Moment und hat uns gezeigt, wie schlimm diese Zeit wirklich war.

Insgesamt war der Besuch sehr interessant und lehrreich. Wir haben viel Neues gelernt und konnten uns die Geschichte viel besser vorstellen.

Frühlingvibes an der Elly 

Verfasst von Din N. (9b)

Am 17.03.26 hat sich die Foto- und Podcast-AG zu einem Treffen im nahegelegenen Entenpark versammelt, um die frisch blühenden Kirschbäume zu bewundern und von ihnen wunderschöne Bilder zu machen.

Natürlich wurde auch darauf geachtet, den richtigen Fokus zu setzen sowie passende Voreinstellungen zu wählen, um das Beste aus jedem Bild herauszuholen. Dazu gehörten unter anderem die Anpassung der Komposition und das Nutzen des Low-Key-Effekts.

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, bei diesem wunderschönen Frühlingswetter im Entenpark mit den frisch blühenden Kirschbäumen zu fotografieren.

Projekttage gegen Müll auf der Welt 

Verfasst von Lukas und Veronika (9c)

Tag 1: Am 16.03.2026 starteten wir mit einem Projekttag, an dem wir gelernt haben, den Müll richtig zu trennen. Wir haben ein kleines Quiz zum Thema Umwelt bearbeitet und danachein Video von Checker Tobi geschaut. In dem Video wurdenverschiedene Fragen diskutiert, wie z.B. Wie arbeitet dieMüllabfuhr?, Was passiert mit unserem Verpackungs-müll?und Wie schadet Müll unserer Umwelt? Den restlichen Tag arbeiteten wir an Plakaten zur richtigen Mülltrennung. 

Tag 2: Am 17.03.2026 haben wir ein kleines Frühstück gemacht, für das wir möglichst wenig Verpackungsmaterialmitbringen sollten. Während wir gefrühstückt haben, schautenwir das Video vom Vortag weiter. Danach beschäftigten wir uns wieder mit den Plakaten. Anschließend sind wir in den Park gegenüber unserer Schule gegangen, um Müll zu sammeln. Wir haben dann noch überlegt, in welche Tonnen wir den gesammelten Müll einsortieren müssten. 

Tag 3: Am 18.03.2026 haben wir einen kleinen Ausflug zumWasserwerk in Poll gemacht. Dort lernten wir etwas über den Wasserkreislauf und wie unser Trinkwasser gewonnen wird. Danach haben wir besprochen, wie viel Liter Trinkwasser ein Mensch pro Tag verbraucht – es sind unglaubliche 120 Liter!Die verschiedenen technischen Bestandteile des Wasserwerks konnten wir uns auf einem Lehrpfad im Wald ansehen. Zum Abschluss nahmen wir an kleinen Experimenten zum Wasserdruck teil. 

Gemeinsames „Iftar“ der 9c

Am 02.03.2026 hat die Klasse 9c gemeinsam das Fasten gebrochen. Dafür besuchten wir ein türkisches Restaurant in der Südstadt, um dort das sogenannte Iftar – die Mahlzeit nach Sonnenuntergang im Ramadan – zusammen zu erleben.
Die Teilnahme stand allen Schüler*innen offen und ermöglichte es ihnen, eine wichtige Tradition dieser besonderen Zeit kennenzulernen.


Für die Klasse war es eine schöne und besondere Erfahrung. Das gemeinsame Iftar hat nicht nur Einblicke in eine religiöse Tradition gegeben, sondern auch das Miteinander innerhalb der Klasse gestärkt.

Klassenfahrt der 7a nach Bad Honnef – Hoch hinaus auf den Drachenfels!

Die Klasse 7a verbrachte ihre diesjährige Klassenfahrt in Bad Honnef – und das bei bestem Wetter! Gleich am ersten Tag ging es sportlich los: Viele Kilometer zu Fuß standen auf dem Programm, belohnt mit einer Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Drachenfels und einem atemberaubenden Panorama über das Rheintal. Am nächsten Tag stand das Miteinander im Mittelpunkt: Beim Teambuilding-Workshop spielten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und beschäftigten sich mit dem Thema Achtsamkeit. Abends wurde dann getanzt, gelacht und gefeiert: Der Discoabend war ein voller Erfolg! Auch wenn die Nächte für Schüler und Lehrer eher kurz ausfielen, bleiben jede Menge schöner Erinnerungen an eine rundum gelungene Klassenfahrt.

Gemeinsames Fastenbrechen der 10B!

Von: Ryuji Z., Klasse 10b

Am 03.03.2026 hat die Klasse 10B ein gemeinsames Fastenbrechen im Restaurant XIAO am Rudolfplatz veranstaltet. Gemeinsam haben wir den Abend sowie das Essen genossen und die religiösen Hintergründe unserer Mitschüler wahrgenommen, sodass am Ende jeder den Abend genießen konnte.

Allen Mitschülern der Klasse 10B stand es offen, teilzunehmen und sich mit der Klasse zu vergnügen. Dieser Abend hat unsere Gemeinschaft und die Verbindung untereinander gestärkt.

Es war ein erlebnisvoller Abend, der unsere Gemeinschaft sowie die Verbindung untereinander nur noch verbessert hat. Hoffentlich können solche Erlebnisse öfter stattfinden.

Gemeinsam in kultureller Vielfalt

Heute hat die Klasse 8a ein offenes gemeinsames Fastenbrechen an der Keupstraße veranstaltet. In einer warmen und herzlichen Atmosphäre konnten wir gemeinsam die Traditionen und religiösen Hintergründe unserer Mitschülerinnen und Mitschüler kennenlernen und wertschätzen.

Die Teilnahme war freiwillig und stand allen offen, unabhängig davon, ob jemand selbst fastet oder nicht. Gerade diese Offenheit machte den Abend so besonders: Respekt, Neugier und Gemeinschaft standen im Mittelpunkt.

Es war ein schöner Moment des Miteinanders, der gezeigt hat, wie bereichernd kulturelle Vielfalt sein kann, und wie wichtig es ist, besondere Anlässe gemeinsam zu erleben und zu teilen.

„Elly Kamelly“: Kamelle und Alaaf!

Am Karnevalsdienstag, 17. Februar 2026, war es nach mehrjähriger Abstinenz endlich wieder soweit: Die Elly-Heuss-Knapp Realschule zog jeck durch Mülheim. Mit großer Freude und närrischem Elan nahmen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Eltern beim Mülheimer Veedelszoch teil.

Unter dem Motto „Elly Kamelly“ zog die bunte Gruppe durch die Straßen von Köln-Mülheim. Monatelange Vorbereitungen zahlten sich mehr als aus. Die selbst gestalteten Kostüme stellten bunte Bon-Bons, verlockende Süßigkeiten und andere „Kamelle“ dar – kreativ, farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail gebastelt. Sie waren der sichtbare Ausdruck der kunterbunten Schule und sorgten bereits beim Aufstellen für neugierige Blicke.

Um 14.15 Uhr versammelte sich die große Gruppe am Startpunkt des Zuges. Insgesamt nahmen mehr als 100 Kinder der Schule teil – darunter drei komplette 5. Klassen, die Vorbereitungsklasse (VK) sowie viele weitere Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen. Angeführt von Schulleiterin Dr. Drewniok und begleitet von rund 20 Lehrkräften, die tatkräftig unterstützten, die Kammelle-Beutel nachfüllten und selbstverständlich ebenfalls kostümiert den gesamten Zoch mitzogen.

Das Wetter zeigte sich deutlich freundlicher als zunächst befürchtet: Trotz vorsorglich eingepackter Regen-Capes blieb es fast durchgehend trocken. Der traditionsreiche Veedelszoch führte über mehrere Kilometer durch die Straßen des Veedels und wurde von zahlreichen Jecken am Straßenrand begeistert begleitet. Die Schülerinnen und Schüler waren während des gesamten Fußmarsches mit großer Begeisterung dabei: Sie warfen Kamelle in die Menge, riefen laut „Alaaf!“ und „Kamelle!“, tanzten und strahlten über das ganze Gesicht. Besonders beeindruckend war, wie souverän und fröhlich die Kinder den langen Weg meisterten – die gute Laune hielt (zumindest bei den meisten) bis zum Schluss. Zwar dauerte der Zug am Ende fast eine halbe Stunde länger als geplant, doch die Stimmung blieb jeck. Gegen 17 Uhr erreichte die Gruppe wieder die Schule.

Für die Schulgemeinschaft war dieser Tag ein echtes Highlight der Karnevalssession. Viele Kinder sagten am Ende begeistert, dass sie im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein möchten. „Elly Kamelly“ – das war Tradition, gelebter Teamgeist, Kreativität und pure Freude am gemeinsamen Feiern!