27. Januar 2017:

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlass für diesen Tag ist die Befreiung der Überlebenden des KZ Ausschwitz-Birkenau,
des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes durch die Soldaten der Roten Armee
am 27. Januar 1945. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog (er verstarb am 10. Januar) führte den Gedenktag 1996 ein.

Der Gedenktag erinnert an alle Opfer der nationalsozialistischen Diktatur. Über 6 Millionen Menschen wurden zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende Sozialdemokraten, Kommunisten,  Männer und Frauen des Widerstands, Zeugen Jehovas, oppositionelle Priester und Pastoren, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene, Deserteure, alte Menschen und Kinder an der Kriegsfront, Zwangsarbeiter…

Über diese Vergangenheit zu informieren und nachzudenken, hat sich die Schule zur Aufgabe gemacht – nicht nur im Geschichtsunterricht, sondern fächerübergreifend und nicht nur am 27. Januar. Auch diesmal wird es wieder Unterrichtsgespräche und Informationen geben. Außerdem ist ein Zeitzeuge eingeladen. Wir werden in Kürze an dieser Stelle darüber berichten.

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